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Neuguinea
ist (nach Grönland) die zweitgrößte Insel der Erde. Politisch
teilt sie sich auf in den Unabhängigen Staat Papua-Neuguinea
(seit 1975) und den westlichen Teil (West-Papua), der zu Indonesien
gehört. Die etwa 5,5 Millionen Einwohner teilen sich ein Staatsgebiet,
das knapp anderthalb mal so gross ist, wie Deutschland. Die Hauptstadt
des Inselstaats ist Port Moresby, mit knapp 300.000 Einwohnern
etwa so gross wie Karlsruhe oder Mannheim. Auf Neuguinea wird
Englisch gesprochen und die Pidginsprache Tok Pisin.
Ethnisch und
von den indigenen (also den ursprünglich gesprochenen) Sprachen
her ist die Insel sehr vielfältig; die geografische Gestalt des
unzugänglichen Landes förderte die Herausbildung vieler isolierter
ethnischer Gruppen. Neuguinea ist touristisch wenig erschlossen;
Landschaft und Klima sind aber sehr interessant und es ist eigentlich
recht verwunderlich, dass Papua-Neuguinea nicht längst zu einem
der wichtigsten Urlaubsländer geworden ist.
Hier gibt
es alles von Mangrovensümpfen über Regenwald, Vulkane und Gletscher
bis hin zum Hochgebirge (höchster Berg in Papua-Neuguinea ist
der Mount Wilhelm mit gut 4.500 Meter, er ist also fasr so hoch,
wie Europas höchster Gipfel, der Mont Blanc).
Flora und
Fauna sind grandios; bekannt ist die Insel vor allem für das Vorkommen
zahlreicher Paradiesvögel;
ein Grosser Paradiesvogel schmückt deshalb auch das Staatswappen.
Auch der urtümliche Helmkasuar (s.Foto) findet hier eines
seiner weltweit letzten Rückzugsgebiete.
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